SAP API Management
Eine API ist mehr als eine Schnittstelle – sie ist ein Produkt mit Nutzern, Verträgen und Lebenszyklus. Ohne klare Governance entstehen schnell Sicherheitslücken, Doppelentwicklungen und unnötige Integrationskosten.
Wir helfen, APIs so zu gestalten, zu sichern und zu betreiben, dass sie wiederverwendbar bleiben statt zum nächsten Wildwuchs zu werden – mit SAP API Management als Capability der SAP Integration Suite, tief integriert in Ihre SAP- und Systemlandschaft.
LEISTUNGSPORTFOLIO
Unsere Leistungen zu API Management
Entlang unserer drei Kerndienstleistungen – angewendet auf dieses Thema.
Architektur/Beratung
API Landscape Assessment
Strukturierte Bestandsaufnahme als Einstieg in jedes API-Management-Projekt.
- Inventarisierung aller bestehenden APIs & Schnittstellen
- Governance- und Reifegrad-Bewertung
- Grundlage für Roadmap & Zielarchitektur
Architektur/Beratung
API-Governance
Richtlinien für Design, Sicherheit und Qualität Ihrer APIs.
- Design-Guidelines (REST/OData)
- Security- & Compliance-Vorgaben
- API-Katalog & Dokumentationsstandard
Entwicklung/Integration
API-Design & Entwicklung
Konzeption und Implementierung wiederverwendbarer APIs.
- API-Spezifikation (OpenAPI)
- Implementierung auf SAP API Management
- Mediation, Caching, Rate Limiting
Entwicklung/Integration
API-Sicherheit
Absicherung von APIs für interne und externe Konsumenten.
- OAuth2 / API-Key-Management
- Threat Protection & Quotas
- Anbindung an SAP BTP IAM
Support&Betrieb
API-Betrieb
Laufender Betrieb und Überwachung Ihrer API-Landschaft.
- API-Monitoring & Analytics
- SLA-Management
- Versionsmanagement im laufenden Betrieb
Support&Betrieb
Developer Enablement
APIs nutzbar machen für interne und externe Entwicklerteams.
- API-Portal & Dokumentation
- Onboarding für Konsumenten
- Feedback- & Änderungsprozess
TECHNOLOGIEN
Eingesetzte Technologien
Jedes Werkzeug im Überblick: Einsatzzweck, Zeitpunkt und gelöstes Problem.
Ebene 1 · SAP Integration Suite
API Management
Die zentrale Capability zur Absicherung und Steuerung von APIs: Policies, Rate Limiting/Quotas und Nutzungsanalysen.
Wann nötig: sobald APIs nicht mehr einzeln, sondern als verwalteter Bestand mit mehreren Konsumenten betrieben werden.
Löst: unkontrollierten Zugriff und fehlende Transparenz über die tatsächliche API-Nutzung.
API-Portal
Veröffentlichungsfläche für APIs samt OpenAPI-Dokumentation und Testmöglichkeit für Entwickler.
Wann nötig: sobald APIs von mehreren Teams oder externen Partnern selbstständig gefunden und genutzt werden sollen.
Löst: dass Konsumenten APIs sonst nur über persönliche Absprache statt Self-Service finden.
API Business Hub Enterprise
Unternehmensweiter, zentraler API-Katalog und Developer-Portal – macht alle veröffentlichten APIs intern wie für Partner auffindbar.
Wann nötig: wenn die Zahl der APIs wächst und Teams sonst doppelte Schnittstellen für denselben Zweck bauen.
Löst: Redundanz und mangelnde Wiederverwendung über Teamgrenzen hinweg.
Open Connectors
Bibliothek vorgefertigter Konnektoren zu gängigen SaaS-Anwendungen (z. B. Salesforce, Workday), die deren APIs ohne Eigenentwicklung bereitstellt.
Wann nötig: wenn schnell ein Non-SAP-Cloud-Dienst angebunden werden soll.
Löst: den Aufwand, für jede SaaS-Anbindung eine eigene API-Integration entwickeln zu müssen.
Ebene 2 · SAP BTP (Laufzeit & Sicherheit)
Cloud Connector
Sichere, verschlüsselte Anbindung von On-Premise-Systemen an die Cloud, ohne eingehenden Verkehr durch die Firewall freigeben zu müssen.
Wann nötig: sobald eine API auf Daten oder Funktionen eines On-Premise-SAP- oder Drittsystems zugreift.
Löst: das Sicherheitsrisiko, interne Systeme direkt ins Internet zu exponieren.
Identity & Access Management
Zentrale Verwaltung von Benutzern, Rollen und Berechtigungen für API-Zugriffe auf SAP BTP.
Wann nötig: sobald unterschiedliche Konsumentengruppen (intern, Partner, extern) unterschiedliche Zugriffsrechte benötigen.
Löst: uneinheitliche, dezentral verwaltete Zugriffskontrollen je API.
Ebene 3 · Standards & API-Paradigmen
REST / OpenAPI
Der heute übliche Architekturstil für APIs inkl. standardisierter, maschinenlesbarer Spezifikation (OpenAPI).
Wann nötig: Standard für die meisten neuen API-Anbindungen.
Löst: uneinheitliche, schwer wartbare oder gar fehlende API-Dokumentation.
OData
SAP-spezifischer, auf REST aufbauender Standard für den Zugriff auf strukturierte Geschäftsdaten – Basis u. a. für SAP S/4HANA und Fiori.
Wann nötig: wenn APIs direkt auf SAP-Geschäftsobjekte zugreifen sollen.
Löst: den Aufwand, komplexe SAP-Datenmodelle ohne Standard manuell nachzubauen.
OAuth2 / JWT
Standardisierte Authentifizierung und Autorisierung, bei der Berechtigungen über signierte Tokens (JWT) nachgewiesen werden.
Wann nötig: praktisch immer – für jede API, die nicht völlig frei zugänglich sein soll.
Löst: unsichere oder uneinheitliche Zugangskontrolle für interne wie externe Konsumenten.
GraphQL
Alternative zu REST: Konsumenten fragen in einer einzigen Anfrage exakt die benötigten Daten aus mehreren Quellen ab.
Wann nötig: bei komplexen Frontends mit stark variierenden, individuellen Datenanforderungen.
Löst: Over- bzw. Underfetching, das bei klassischen REST-APIs häufig auftritt.
AsyncAPI
Pendant zu OpenAPI für asynchrone, ereignisbasierte APIs – beschreibt Topics, Nachrichtenformate und Kanäle statt klassischer Request/Response-Endpunkte.
Wann nötig: wenn APIs nicht synchron abgefragt, sondern über Events/Nachrichten angesprochen werden (z. B. in Verbindung mit Event Mesh).
Löst: fehlende, maschinenlesbare Dokumentation für event-basierte Schnittstellen, die OpenAPI allein nicht abbilden kann.
REFERENZARCHITEKTUR
Wo SAP API Management in der Landschaft sitzt
Vereinfachte Darstellung: API Management als eine von mehreren Capabilities der SAP Integration Suite, betrieben auf SAP BTP.
GOVERNANCE
Governance ist mehr als Technik
Eine API-Governance definiert nicht nur technische Standards, sondern auch klare Regeln für den gesamten Lebenszyklus einer API.
Worüber eine API-Governance entscheidet
- Wer entscheidet, ob eine neue API erstellt oder eine bestehende erweitert wird?
- Welche Design- und Namenskonventionen gelten verbindlich?
- Wann entsteht eine neue Version und wie lange bleiben ältere Versionen verfügbar?
- Welche Sicherheitsrichtlinien (z. B. OAuth2, Quotas, Rate Limits) sind verpflichtend?
- Welche Qualitätskriterien muss eine API erfüllen, bevor sie veröffentlicht wird?
- Wer ist fachlicher und technischer Owner einer API?
- Wie werden Änderungen kommuniziert und Breaking Changes gesteuert?
Unser Ansatz
Wir unterstützen Unternehmen dabei, Governance-Regeln zu etablieren, die zur Organisation passen – pragmatisch, nachvollziehbar und technisch umsetzbar.
STATUS QUO
Worauf es jetzt ankommt
API-Wildwuchs entsteht, wenn jedes Team eigene Schnittstellen ohne gemeinsamen Standard baut.
Fehlende Governance führt zu inkonsistenter Versionierung und Sicherheitslücken.
APIs als Produkt statt technischer Notwendigkeit erhöhen die Wiederverwendung im Unternehmen deutlich.
IM FOKUS
Relevante Bausteine
- API-Katalog mit zentraler Dokumentation
- Einheitliche Security-Policy je API-Typ
- Self-Service-Onboarding für Entwicklerteams
- Monitoring & Quoten je Konsument
ASSESSMENT
Typische Herausforderungen in API-Landschaften
Diese Themen prüfen wir im API Landscape Assessment. APIs entstehen in den meisten Unternehmen über Jahre in einzelnen Teams – oft ohne gemeinsamen Standard. Deshalb betrachten wir nicht nur die Anzahl der APIs, sondern auch Governance, Sicherheit und tatsächliche Nutzung.
| Herausforderung | Unser Ansatz |
|---|---|
| API-Wildwuchs durch Schatten-IT | Inventarisierung aller bestehenden und inoffiziellen APIs als Basis eines vollständigen Katalogs. |
| Fehlende Governance-Standards | Etablierung einheitlicher Design-, Security- und Versionierungsrichtlinien. |
| Inkonsistente Authentifizierung | Vereinheitlichung auf OAuth2/JWT statt API-spezifischer Einzellösungen. |
| Fehlende Nutzungstransparenz | Einführung zentralen Monitorings und Analytics je API und Konsument. |
| Redundante Schnittstellen für denselben Zweck | Identifikation von Mehrfachentwicklungen zur Konsolidierung im API-Katalog. |
| Heterogene Protokolle (SOAP, REST, OData gemischt) | Bewertung, welche Schnittstellen modernisiert bzw. vereinheitlicht werden sollten. |
| Fehlendes Lifecycle-Management | Einführung eines verbindlichen Versionierungs- und Deprecation-Prozesses. |
Nicht jede Schnittstelle muss eine öffentliche API werden.
Unsere Erfahrung zeigt, dass nicht jede interne Schnittstelle den vollen Governance- und Security-Aufwand einer veröffentlichten API benötigt. Das Assessment hilft, klar zwischen einfachen internen Integrationen und echten, wiederverwendbaren APIs zu unterscheiden – und vermeidet damit unnötigen Overhead.
ERGEBNIS
Ergebnis des API Landscape Assessments
Nach Abschluss des Assessments verfügen Sie über eine belastbare Entscheidungsgrundlage für Ihre API-Strategie. Sie erhalten unter anderem:
- Vollständigen API-Katalog
- Governance-Bewertung (Design-, Security- und Versionierungsstandards)
- Priorisierte Roadmap für Konsolidierung und Weiterentwicklung
- Zielarchitektur für API Management auf der SAP Integration Suite
VORGEHENSMODELL
So gehen wir vor
Vier Schritte vom ersten Assessment bis zum stabilen Betrieb.
Analyse & Zielbild
Bestandsaufnahme vorhandener APIs und Definition von Standards und Domänenmodell.
API-Design
Spezifikation neuer bzw. zu konsolidierender APIs inkl. Security-Konzept.
Umsetzung
Implementierung, Tests und Veröffentlichung im API-Portal.
Betrieb & Optimierung
Monitoring, Versionsmanagement und Weiterentwicklung im laufenden Betrieb.
MEHRWERT
Was Sie mit uns erreichen
01
Wiederverwendbare APIs
Statt Einzellösungen entstehen Schnittstellen, die mehrfach genutzt werden.
02
Klare Governance
Einheitliche Standards für Design, Security und Versionierung.
03
Schnellere Anbindung
Neue Konsumenten docken über das API-Portal selbstständig an.
04
Höhere Sicherheit
Zentrales Security-Konzept statt Insellösungen je Team.
05
Bessere Steuerung
Monitoring und Quoten je Konsument schaffen Transparenz.
06
Skalierbarkeit
API-Landschaft wächst kontrolliert mit dem Unternehmen.
FAQ
Häufige Fragen
Unser Schwerpunkt liegt auf API Management als Capability der SAP Integration Suite, da es sich nahtlos in die SAP-Sicherheitsarchitektur (BTP Identity & Access Management) und in bestehende SAP-Integrationsflows einfügt. Wo eine Systemlandschaft bereits ein anderes API-Gateway etabliert hat oder ein Multi-Cloud-Ansatz gefordert ist, binden wir ergänzende Gateways technisch an.
Wir beginnen mit einer Inventarisierung: Auch undokumentierte und inoffizielle Schnittstellen werden erfasst und in den API-Katalog überführt. Anschließend bewerten wir jede API nach Governance, Sicherheit und tatsächlicher Nutzung und leiten daraus ab, welche Schnittstellen dokumentiert, konsolidiert oder abgelöst werden.
Klassisches Schnittstellen-Mapping verbindet zwei Systeme punktuell. API Management behandelt eine API als wiederverwendbares Produkt mit Lebenszyklus, Versionierung, Security-Policies, Monitoring und einem Portal für mehrere Konsumenten – unabhängig vom einzelnen Integrationsfall.
Das regelt die API-Governance über differenzierte Zugriffsrechte. Über SAP BTP Identity & Access Management lassen sich interne Teams, Partner und externe Entwickler mit jeweils passenden Berechtigungen ausstatten – vom rein internen Zugriff bis zur kontrollierten öffentlichen Bereitstellung.
Ja, aber im passenden Maß. Nicht jede interne Schnittstelle benötigt den vollen Governance-Aufwand einer veröffentlichten API. Gerade in kleineren Landschaften hilft das Assessment, den Aufwand auf die APIs zu konzentrieren, die wirklich wiederverwendbar sind, und unnötigen Overhead zu vermeiden.
Bringen Sie Ordnung in Ihre API-Landschaft.
Wir entwickeln eine API-Strategie und Governance, die zu Ihrer SAP- und Systemlandschaft passt – und setzen sie technisch um.


