Die entscheidende Frage lautet dann: Wie lässt sich diese Menge an Freigabeprozessen und deren Varianten so strukturieren, dass sie dauerhaft modellierbar, auditierbar und änderbar bleibt?
Panasonic Europe’s Antwort: Ein DMN-zentrierter Ansatz
Bei Panasonic Europe B.V. lautet die Antwort: ein DMN-zentrierter Ansatz mit einem generischen BPMN-Modell und einer größeren Zahl von DMN-Tabellen, in denen die eigentliche Prozessdefinition liegt. Auf dieser Basis laufen heute über 200.000 Instanzen pro Jahr über eine Architektur, die gezielt auf die „Massenproduktion“ neuer Workflows ausgelegt ist.
Das Zielbild hat Philipp Jahn (Senior Manager Workflow, Web and PIM Consulting bei Panasonic Europe B.V.) klar umrissen:
- Hunderte Approval-Prozesse müssen digitalisiert werden.
- Compliance und Auditierbarkeit müssen durchgängig sichergestellt werden.
Gleichzeitig ist Panasonic Europe B.V.durch die Herausforderungen einer Matrix-Organisation geprägt: unterschiedliche Produktkategorien, Länder, Regionen und Richtlinien, dazu eine gewachsene Systemlandschaft im Hintergrund. Klassische „Ein BPMN-pro-Prozess“-Ansätze stoßen hier schnell an Grenzen – die Zahl der Modelle explodiert, Logik wird dupliziert, Änderungen werden richtig teuer.