Die Prozesse wurden unter Anwendung der Best Practices mit Camunda modelliert. Dabei wurde insbesondere Wert daraufgelegt, dass das Deployment von einzelnen fachlich voneinander getrennten Prozessen auch unabhängig voneinander durchgeführt werden konnten. Da sich der Gesamtprozess über mehrere Organisationseinheiten erstreckt und somit einzelne Fachbereiche ihre Anforderungen unabhängig voneinander umsetzen lassen konnten.
Für die Migration der langlaufenden Alt-Prozesse wurde ein spezielles Tool entwickelt, das die Prozessinstanzen mit Hilfe von json Konfigurationsdateien an die fachlich entsprechenden Stellen vom Alten in den neuen Workflow überführt hat. Dabei mussten auch große Mengen an fachlichen Daten unabhängig von der technischen Migration entsprechend überführt werden.
Nach einer Anforderungsanalyse und Konzeption für die neue Microservice-Architektur wurde ein Architekturdesign auf Basis von Docker entwickelt. Als Betriebsumgebung wurde hierfür OpenShift gewählt. Im Zuge dessen wurden bestehende CI/CD Pipelines weiterentwickelt und optimiert.
Im Rahmen der Modernisierungsarbeiten wurden weiterhin Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen an eine IAM-Lösung angebunden (Single Sign-on). Die Lösungen wurden in engem Kontakt zu Fachanwendern und kurzen Iterationszyklen nach Scrum erarbeitet. Die agile Entwicklung wurde durch den Einsatz von Mockups und Prototypen von UI/UX Experten unterstützt.